Rohkakao ein Superfood

Rohkakao Wirkung und Wissenswertes

Rohkakao ein köstliches Superfood

 Alles über Rohkakao, Wirkung und Wissenswertes. Bereits die Maya und Azteken nannten Rohkakao die „Nahrung der Götter“! Rohkakao enthält bis zu 30% Ballaststoffe, eine hohe Anzahl an sekundären Pflanzenstoffen, wie die Polyphenole Catechin und Epicatechin. Im Rohkakao sind die gesundheitsfördernden Flavonoide. Sie werden mit entzündungshemmenden, antioxidativen, blutdruckregulierenden und stimmungsaufhellende Eigenschaften des Kakaos in Verbindung gebracht.

Wirkung von Rohkakao

Rohkakao ist gesund und kann sich positiv auf den Körper auswirken, kann das Herz stärken, die Durchblutung verbessern und den Blutdruck senken. Er kann die Hirnfunktion fördern, die Ausschüttung von Glückshormonen und der hohe Anteil an Phenylethylamin kann antidepressiv und stimmungsaufhellend wirken und damit positiv auf die Psyche.

Roher Kakao ist gut für die Haut. Rohkakao kann die Durchblutung der Haut verbessern, die Hautfeuchtigkeit verbessern und bei langer Verwendung den körpereigenen Lichtschutz verbessern. Primär die Kakaobutter findet vielfach Verwendung in der Kosmetik, die enthaltenen Antioxidantien, Mineralien und Vitamine pflegen die Haut und bringen das Haar zum Glänzen.

Bereits die Maya und Azteken nutzten den Kakao als spirituelle Pflanze. Bis heute wird Kakao von einigen indigenen Völkern als Heilpflanze und für Rituale genutzt. Kakao, für eine Kakao Zeremonie, wird als naturbelassene, getrocknete Blockform oder Drops verwendet, welche noch die Kakaobutter enthalten. So schmeckt der Rohkakao noch cremiger und intensiver. Aber als schneller Stimmungsaufheller für Zwischendurch macht es auch ein gutes Rohkakaopulver.

Rohkakao kann eine funktionsunterstützende Wirkung auf das Immun-, Hormon- und Lymphsystem ausüben. Fettstoffwechsel und Hautalterung können ebenfalls günstig beeinflusst werden. Sogar die Blutzuckerregulierung wird unterstützt (Polyphenole) und damit Diabetes vorgebeugt, eine ähnliche Wirkung wie beim Zimt. Über 300 aktive, wirksame Substanzen, wie Mineralien, Vitamine, ungesättigte Fettsäuren und Antioxidantien wurden bisher im Kakao gefunden und nachgewiesen. 

Unterschied zwischen Kakao und Rohkakao

Diese möglichen Wirkungen des Kakao lassen sich primär mit Rohkakao erreichen, denn Rohkakao wird nicht geröstet (130 bis 150 Grad Celsius), sondern schonend bei einer Temperatur von unter 42°C verarbeitet, wobei die Antioxidantien des Kakaos erhalten bleiben. Die Kakaobohnen bleiben unbehandelt, werden lediglich geschält, kalt gepresst und pulverisiert. Superfoods, wie Rohkakao, sind natürliche Nahrungsmittel, die mit einer außergewöhnlichen Fülle an Nährstoffen glänzen.
Rohkakaopulver ist etwas malziger, leicht nussig und weniger herb. Rohkakao besitzt Rohkostqualität und wird nicht alkalisiert, heißt nicht mit Säureregulatoren bzw. alkalischen Lösungen (Laugen) behandelt, welche die Farbe (dunkler) und Geschmack (etwas intensiver) verändern. Das Rösten und Alkalisieren zerstören teilweise die im Kakao enthaltenen Antioxidantien, wie z. B. die Flavonoide. 

 

Stark oder schwach entölt? 

Nun stellt sich noch die Frage, was bedeutet stark entölt oder schwach entölter Kakao. Entölt werden muss immer, also der natürliche Fettanteil (Kakaobutter) entnommen werden, um überhaupt aus dem Kakao ein Pulver zu erhalten. Bei stark entölten Kakao ist der Fettanteil geringer, aber andere Inhaltsstoffe, wie z.B. Magnesium, Calcium, Kalium und Eisen sind konzentrierter. Je nach eigenem Bedarf und Verwendung sollte man den fetthaltigeren Rohkakao (21% - schwach entölt) oder den stark entölten Rohkakao (12%) mit der höheren Nährstoffdichte wählen. Für Getränke ist stark entölter Kakao geeignet, aufgrund seines geringeren Fettgehalts viel besser löslich, während dagegen schwach entölter Kakao aufgrund des höheren Fettgehalts besser zum Backen geeignet ist.

 

Rohkakao gehört zu den am besten untersuchten Naturprodukten. Es gibt hunderte Studien zu den gesundheitlichen Vorteilen von Kakao, hier eine kleine Auswahl passend zum Inhalt des Blogbeitrages:

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21470061/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27849355/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23810791/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33235219/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26047963/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29539647/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27363823/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19942640/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21324330/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27491778/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26674253/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25380152/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21092175/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23039340/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27642035/