Patagonia Pfeffer

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Patagonia Pfeffer
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Patagonia Pfeffer kaufen – patagonischer Wildpfeffer aus Chile

Patagonia Pfeffer (Drimys winteri) ist eine seltene Pfefferrarität aus den kühl-feuchten Regenwäldern Südchiles. Die dunklen Beeren der Magellanschen Winterrinde verbinden fruchtige Süße mit warmen Noten von Zimt, reifen Beeren und einem feinen Hauch Jasmin. Erst anschließend entwickelt der patagonische Wildpfeffer seine kräftige, leicht betäubende und angenehm anhaltende Schärfe.

Botanisch ist Patagonia Pfeffer kein echter Pfeffer wie Piper nigrum, sondern gehört zur Pflanzenfamilie der Winteraceae. Die ganzen Beeren werden in ausgewählten Sammel- und Anbaugebieten Patagoniens geerntet, schonend getrocknet und erst unmittelbar vor der Verwendung gemörsert. So bleiben ihre ätherischen Öle und das vielschichtige Aroma möglichst lange geschützt.

Zutaten

Zutaten: 100 % ganze, getrocknete Beeren der Magellanschen Winterrinde (Drimys winteri).

Was zeichnet Patagonia Pfeffer aus?

  • Fruchtig-süßer Auftakt mit kräftiger, verzögert einsetzender Schärfe
  • Warme Aromanoten von Zimt, reifen Beeren und einem Hauch Jasmin
  • Seltener Wildpfeffer aus den Regenwaldgebieten Südchiles
  • Ganze Beeren für eine frische Verarbeitung im Mörser
  • Botanisch kein echter Pfeffer, sondern ein Gewürz aus der Familie der Winteraceae

Wie schmeckt Patagonia Pfeffer?

Der Geschmack des Patagonia Pfeffers aus Chile entwickelt sich in mehreren Stufen. Zunächst zeigt sich eine milde, fast beerige Süße. Darauf folgen warme Gewürznoten, die an Zimt und dezente Blütenaromen erinnern. Erst nach einigen Augenblicken baut sich eine kräftigere pfefferähnliche Schärfe auf.

Diese Schärfe kann leicht prickelnd oder dezent betäubend wirken und bleibt vergleichsweise lange am Gaumen. Patagonia Pfeffer sollte daher zunächst sparsam dosiert werden. Bereits wenige frisch gemörserte Beeren reichen aus, um einem Gericht aromatische Tiefe und eine ungewöhnliche süß-scharfe Würze zu verleihen.

Warum heißt die Pflanze Magellansche Winterrinde?

Der Name Winterrinde bezieht sich nicht auf die kalte Jahreszeit. Er erinnert an den englischen Kapitän John Winter, auch Wynter geschrieben, der 1577 an der Weltumsegelung unter Francis Drake teilnahm. Nach historischen Überlieferungen brachte er die aromatische Rinde des südamerikanischen Baums nach England, wodurch die Pflanze in Europa als „Winter’s Bark“ bekannt wurde.

In Chile trägt Drimys winteri den Namen Canelo, in der Sprache der Mapuche auch Foye. Der immergrüne Baum besitzt für die Kultur der Mapuche eine besondere symbolische und zeremonielle Bedeutung. Die getrockneten Samen beziehungsweise Beeren werden in ihrer Herkunftsregion außerdem traditionell als Gewürz für Suppen und Schmorgerichte verwendet.

Patagonischer Wildpfeffer aus Südchile

Die Magellansche Winterrinde ist in den gemäßigten Regionen Chiles und im Südwesten Argentiniens heimisch. Die Beeren für unseren Patagonia Pfeffer stammen aus Patagonien im Süden Chiles. Dort wächst der immergrüne Baum in einem kühl-feuchten Klima mit hohen Niederschlagsmengen.

Aus seinen weißen, duftenden Blüten entwickeln sich zunächst bläuliche und später dunkle Beeren. Die Ernte findet überwiegend im südamerikanischen Herbst statt. Anschließend werden die Beeren sorgfältig ausgewählt und schonend getrocknet. Ihre ganze Form schützt die enthaltenen Aromastoffe bis zum Mörsern.

Patagonia Pfeffer richtig verwenden

Grob gemörserter Patagonischer Pfeffer passt besonders gut zu Wild, Ente, Rind, Lamm und kräftigen Schmorgerichten. Seine fruchtige Süße harmoniert mit dunklen Saucen, Rotweinreduktionen, Marinaden, Dips und Chutneys ebenso wie mit Kürbis, Pilzen oder geröstetem Wurzelgemüse.

Auch in der süßen Küche zeigt die Pfefferrarität ihre besondere Stärke. Dunkle Schokolade, Kakao, Pflaumen, Kirschen, Brombeeren, Birnen und würzige Kompotte greifen die warmen Beeren- und Zimtnoten auf. Eine kleine Menge Patagonia Pfeffer kann außerdem Brownies, Schokoladenmousse oder fruchtigem Gebäck eine überraschende Schärfe verleihen.

Kulinarischer Tipp: Die Beeren kurz vor der Verwendung mit einem Messer grob hacken oder im Mörser zerstoßen. Für Schmorgerichte kann ein Teil mitgegart werden. Eine kleine zusätzliche Prise kurz vor dem Servieren hebt die fruchtigen und blumigen Aromen deutlicher hervor.

Patagonia Pfeffer und Tasmanischer Pfeffer

Patagonia Pfeffer und Tasmanischer Pfeffer stammen von unterschiedlichen Pflanzen und wachsen auf verschiedenen Kontinenten. Dennoch gehören Drimys winteri und Tasmannia lanceolata beide zur Familie der Winteraceae und sind damit botanisch miteinander verwandt.

Geschmacklich zeigt sich Patagonia Pfeffer besonders warm, süßlich und zimtartig. Tasmanischer Pfeffer besitzt dagegen ausgeprägtere Waldbeer- und Kräuternoten und kann helle Speisen violett-rötlich färben. Beide Pfefferraritäten entwickeln ihre Schärfe erst nach dem fruchtigen Auftakt, setzen dabei jedoch unterschiedliche aromatische Akzente.

Produktdetails auf einen Blick

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Produkt Patagonia Pfeffer, ganze Beeren
Weitere Bezeichnungen Patagonischer Pfeffer, patagonischer Wildpfeffer, Canelo-Pfeffer
Botanische Bezeichnung Drimys winteri
Pflanzenfamilie Winteraceae
Herkunft Patagonien, Südchile
Erntezeit Überwiegend März bis April
Form Ganze Beeren beziehungsweise grobe Brocken
Farbe Dunkelbraun bis schwarz
Geschmack Fruchtig, süßlich, zimtartig, warm-würzig und anhaltend scharf
Verarbeitung Sorgfältig ausgewählt und schonend getrocknet
Füllmenge 40 g; auch als Doppelpack mit 2 × 40 g erhältlich
Aufbewahrung Kühl, trocken, luftdicht und vor Licht geschützt lagern

Häufige Fragen zu Patagonia Pfeffer

Ist Patagonia Pfeffer ein echter Pfeffer?

Nein. Echter Pfeffer stammt von Piper nigrum. Patagonia Pfeffer wird aus den Beeren der Magellanschen Winterrinde gewonnen und gehört botanisch zur Familie der Winteraceae. Wegen seiner ausgeprägten Schärfe und seiner Verwendung als Gewürz wird er dennoch als Pfeffer bezeichnet.

Was unterscheidet Patagonia Pfeffer von Tasmanischem Pfeffer?

Beide Pflanzen gehören zu den Winteraceae, stammen jedoch von unterschiedlichen Kontinenten. Patagonia Pfeffer aus Chile schmeckt warm, süßlich und zimtartig. Tasmanischer Pfeffer aus Australien besitzt stärker ausgeprägte Waldbeer- und Kräuternoten sowie eine natürliche violette Färbekraft.

Kann man Patagonia Pfeffer in der Pfeffermühle mahlen?

Die Beeren sind nur eingeschränkt für klassische Pfeffermühlen geeignet. Sie lassen sich zuverlässiger mit einem Messer grob hacken oder frisch im Mörser zerstoßen. Dadurch kann die gewünschte Körnung besser kontrolliert werden.

Kann Patagonia Pfeffer mitgekocht werden?

Ja. Grob zerstoßener Patagonia Pfeffer kann in Saucen und Schmorgerichten mitgegart werden. Für ein besonders fruchtiges und vielschichtiges Aroma empfiehlt es sich, kurz vor dem Servieren noch eine kleine frisch gemörserte Prise hinzuzugeben.

Patagonia Pfeffer online kaufen

Mit unserem Patagonia Pfeffer aus Chile entdeckst du einen seltenen Wildpfeffer mit fruchtiger Süße, warmen Zimtnoten und einer verzögert einsetzenden Schärfe. Frisch gemörsert verfeinert die patagonische Pfefferrarität herzhafte Schmorgerichte ebenso wie Schokolade, Gebäck und fruchtige Desserts.

Deine Meinung zählt: Du hast unseren Patagonia Pfeffer bereits probiert? Dann teile deine Erfahrungen in den Bewertungen und inspiriere andere Liebhaber außergewöhnlicher Pfefferraritäten.