Tasmanischer Pfeffer

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Tasmanischen Pfeffer kaufen – fruchtig-scharfe Pfefferrarität aus Australien

Tasmanischer Pfeffer (Tasmannia lanceolata) ist eine außergewöhnliche australische Pfefferrarität mit tiefvioletten bis fast schwarzen Beeren. Geschmacklich beginnt der auch als Tasmanischer Bergpfeffer bekannte Exot überraschend fruchtig und leicht süßlich. Erst danach entwickelt sich seine warme, anhaltende Schärfe mit feinen Noten von Waldbeeren, Kräutern und einem Hauch Eukalyptus.

Botanisch ist Tasmanischer Pfeffer kein echter Pfeffer wie Piper nigrum, sondern gehört zur Pflanzenfamilie der Winteraceae. Die ganzen Beeren werden in Australien überwiegend wild gesammelt und anschließend schonend getrocknet. Durch ihre weiche Struktur, die verzögert einsetzende Schärfe und ihre natürliche violett-rötliche Färbekraft unterscheiden sie sich deutlich von klassischen Pfefferkörnern.

Zutaten

Zutaten: 100 % ganze, getrocknete Beeren des Tasmanischen Pfeffers (Tasmannia lanceolata).

Was zeichnet Tasmanischen Pfeffer aus?

  • Fruchtig-süßer Auftakt mit warmer, langsam zunehmender Schärfe
  • Aromatische Noten von Waldbeeren, Kräutern und einem Hauch Eukalyptus
  • Polygodial und weitere natürliche Aromastoffe prägen die charakteristische Schärfe
  • Natürliche Anthocyane können helle Speisen und Getränke violett-rötlich färben
  • Wild gesammelt und schonend getrocknet

Vom süßen Beerenaroma zur intensiven Pfefferschärfe

Das Spannende am Tasmanischen Bergpfeffer ist sein mehrstufiger Geschmacksverlauf. Zunächst erinnert die Beere an dunkle Waldfrüchte und Kräuter. Nach einigen Augenblicken tritt eine kräftigere, pfefferähnliche Schärfe hervor, die lange am Gaumen bleiben und ein leicht prickelndes oder dezent betäubendes Mundgefühl erzeugen kann.

Verantwortlich für diese besondere Schärfewahrnehmung sind unter anderem Polygodial und weitere Driman-Sesquiterpene. Damit unterscheidet sich der australische Pfeffer auch geschmacklich von schwarzem Pfeffer, dessen Schärfe hauptsächlich durch Piperin geprägt wird.

Die Schärfe baut sich mit leichter Verzögerung auf. Tasmanische Pfefferbeeren sollten daher zunächst sparsam dosiert werden – nachwürzen lässt sich jederzeit.

Violette Farbe für Longdrinks, Saucen und Desserts

Die dunklen Beeren enthalten natürliche violette Pflanzenfarbstoffe, sogenannte Anthocyane. Werden die Beeren zerstoßen, können diese Farbstoffe in helle Flüssigkeiten und Speisen übergehen. So entstehen je nach Menge und Ziehzeit dezente violette bis rötliche Farbakzente.

Tipp für Longdrinks: Ein bis zwei Tasmanische Pfefferbeeren im Mörser leicht anstoßen und in einen hellen Longdrink, Gin & Tonic oder alkoholfreien Cocktail geben. Während die Beeren ziehen, können sie dem Getränk eine zarte violette Färbung sowie eine fruchtige, zunehmend pfeffrige Note verleihen.

Auch helle Saucen, Frischkäsecremes, Dressings, Eis und Mousse erhalten durch frisch zerstoßenen Tasmanischen Pfeffer einen ungewöhnlichen Farbakzent. Da sowohl Farbe als auch Schärfe von den Beeren und der Ziehzeit abhängen, empfiehlt sich eine vorsichtige Dosierung.

Tasmanischen Pfeffer richtig verwenden

Tasmanischer Pfeffer ganz harmoniert besonders gut mit Wild, Lamm, Rind und kräftigen Schmorgerichten. Seine fruchtige Seite passt ebenso zu Fisch, Meeresfrüchten, Gemüse, Currys, Marinaden und fruchtigen Saucen.

In der süßen Küche bildet das Beerenaroma einen spannenden Kontrast zu dunkler Schokolade, Kakao, Mousse, Eiscreme sowie Obst- und Beerendesserts. Auch Kombinationen mit Pflaumen, Kirschen, Brombeeren oder Birnen profitieren von seiner langsam aufkommenden Schärfe.

Kulinarischer Tipp: Die Beeren kurz vor der Verwendung im Mörser zerstoßen und möglichst erst gegen Ende der Garzeit hinzugeben. So bleiben ihre fruchtigen und kräuterartigen Aromen deutlicher erhalten.

Wild gesammelt im Südosten Australiens

Tasmannia lanceolata ist im Südosten Australiens von New South Wales bis Tasmanien heimisch. Der immergrüne Strauch wächst bevorzugt in kühlen, niederschlagsreichen Wald- und Bergregionen. Die dunklen Beeren werden überwiegend wild gesammelt, sorgfältig ausgewählt und schonend getrocknet.

Blätter und Beeren der Pflanze werden in Australien traditionell zum Würzen verwendet. Auch frühe europäische Siedler nutzten die aromatischen Beeren als regionale Alternative zu schwarzem Pfeffer. Heute gehört Tasmanischer Pfeffer zu den bekanntesten Gewürzraritäten der australischen Bushfood-Küche.

Produktdetails auf einen Blick

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Produkt Tasmanischer Pfeffer, ganze Beeren
Weitere Bezeichnungen Tasmanischer Bergpfeffer, Mountain Pepper, australische Pfefferbeere
Botanische Bezeichnung Tasmannia lanceolata
Pflanzenfamilie Winteraceae
Herkunft Australien
Form Ganze, getrocknete Beeren
Farbe Tiefviolett bis fast schwarz
Geschmack Fruchtig, leicht süßlich, kräuterartig und anhaltend scharf
Verarbeitung Wild gesammelt und schonend getrocknet
Füllmenge 40 g; auch als Doppelpack mit 2 × 40 g erhältlich
Aufbewahrung Kühl, trocken, luftdicht und vor Licht geschützt lagern

Häufige Fragen zu Tasmanischem Pfeffer

Ist Tasmanischer Pfeffer echter Pfeffer?

Nein. Echter Pfeffer stammt von der Pfefferpflanze Piper nigrum. Tasmanischer Pfeffer wird aus den Beeren von Tasmannia lanceolata gewonnen und gehört botanisch zur Pflanzenfamilie der Winteraceae. Wegen seiner intensiven Schärfe und seiner Verwendung als Gewürz wird er dennoch als Pfeffer bezeichnet.

Kann man Tasmanischen Pfeffer in der Pfeffermühle mahlen?

Die getrockneten Beeren besitzen eine vergleichsweise weiche Struktur und können in manchen Pfeffermühlen verkleben. Am zuverlässigsten lassen sie sich frisch im Mörser zerstoßen. Für eine geeignete Mühle mit robustem Keramikmahlwerk sollte nur eine kleine Menge eingefüllt werden.

Kann man Tasmanischen Pfeffer für Longdrinks verwenden?

Ja. Ein bis zwei leicht angestoßene Beeren können helle Longdrinks, Gin & Tonic oder alkoholfreie Cocktails fruchtig-pfeffrig aromatisieren. Gleichzeitig können die natürlichen violetten Pflanzenfarbstoffe der Beeren dem Getränk einen dezenten violett-rötlichen Farbton verleihen.

Ist Tasmanischer Pfeffer schärfer als schwarzer Pfeffer?

Die Schärfe lässt sich nur bedingt vergleichen. Tasmanischer Pfeffer beginnt fruchtig und leicht süßlich, bevor sich eine zunehmend intensive und länger anhaltende Schärfe entwickelt. Deshalb wird er häufig als überraschend kräftig wahrgenommen und sollte sparsam dosiert werden.

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